Segmenttherapie
Bei der Segmenttherapie wird ein Lokalanästhetikum, in der Regel Procain, aber auch Lidocain oder Prilocain, in Form von Hautquaddeln oder an Ganglien im Bereich der entsprechenden Headschen Zonen der inneren Organe injiziert. Dabei wird wahrscheinlich die Wirkung über das vegetative Nervensystem im betroffenen Segment vermittelt werden.
Störfeldtherapie
Nach Huneke handelt es sich bei Störfeldern um chronische Entzündungszustände, die den Gesamtorganismus energetisch schwächen und Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers erzeugen können. Die häufigsten Störfelder befinden sich in den Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, Schilddrüse und in teils schon Jahre alten Narben.
Huneke ging dabei von folgenden drei Grundsätzen aus:
- Jede chronische Erkrankung kann störfeldbedingt sein
- Jede Stelle des Körpers kann zu einem Störfeld werden
- Jede Störfelderkrankung ist nur durch Ausschaltung des Störfeldes heilbar
Durch gezielte Befragung und Untersuchung wird versucht, das Störfeld zu finden und durch Injektion eines Lokalanästhetikums („dem unblutigen Messer“) die Störwirkung zu unterbrechen. Dabei soll die Anhebung des Membranpotentials eine Reduktion überschießender Aktionspotentiale bewirken, welche über das vegetative Nervensystem Erkrankungen -insbesondere Schmerzen- an bestimmten, teils auch entfernten Punkten des Körpers auslösen können. Beweisend für das Auffinden des Störfeldes ist das sog. Sekundenphänomen: Wenn nach Injektion des Lokalanästhetikums die Beschwerden innerhalb von Sekunden für längere Zeit (manchmal viele Stunden, seltener auch dauerhaft) verschwinden, ist die Quelle des Störfeldes gefunden.
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